Das Internet ist aus dem Alltag unserer Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Vielfältige Angebote, insbesondere Spieleplattformen wie Roblox, Streamingdienste wie Netflix, Soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok, Snapchat, WhatsApp, Discord gehören zum Alltag unserer Schülerinnen und Schüler dazu und werden von einigen sehr intensiv genutzt.
Aus diesem Grund war es den Lehrerinnen der 3. und 4. Klassen ein Anliegen, dieses wichtige Thema zum Lerninhalt zu machen und sie wandten sich an unsere Sozialpädagogin Frau Sibylle Kurz. Diese stellte den Kontakt zu Frau Annika Heuschneider her, die Workshops zur Medienprävention an den Grund- und Mittelschulen anbietet.
In vier Unterrichtsstunden tauschten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihr über die verschiedenen Apps und Plattformen, die sie kennen und nutzen, aus und wurden neben den Vorteilen, die soziale Medien bringen auch für deren Gefahren sensibilisiert. So lernten sie anschaulich in einem Spiel, dass Fotos und Informationen, die auf diesem Weg preisgeben werden, sich unkontrolliert verbreiten und nicht mehr gelöscht werden können. Ebenso erfuhren sie, wie über diese Medien andere unter anderem durch Beleidigungen, Verbreitung peinlicher Bilder und Lügen verletzt werden. Ferner tauschten sich die Kinder über Influencer aus, denen sie folgen und die gezielt diese Art der Kommunikation zur Beeinflussung nutzen. Schließlich waren auch Fake News Thema des Workshops, denn gerade in sozialen Netzwerken kursieren viele Inhalte, die nicht der Wahrheit entsprechen und bewusst von Betrügern darin verbreitet werden. Viele Dritt- und Viertklässler zeigten sich durch die verantwortungsbewusste Begleitung im Elternhaus bereits sehr kritisch und wussten, dass Misstrauen auf sozialen Netzwerken gegenüber Fremden unverzichtbar ist, denn im Internet sind auch viele unterwegs, die Böses im Schilde führen.
